8. Januar 2010 von doubleuranch
Irgendwann gehen jedem die Ideen aus.
Für den Einen ist es eine traumhafte Winterlandschaft, was für den Anderen eher lästig ist.
Richtig, die Rede ist vom Schnee, welcher zumindest über die Weihnachtszeit eine schöne Naturerscheinung ist.
In den ersten Tagen ist die Vorfreude auf einen Schneespaziergang oder eine Schlittenfahrt noch groß. Nebenbei kann man den Ponies mit Massagen, Heucobs, Bodenarbeit oder Tannenbäumen etwas Abwechslung verschaffen.
Aber ich denke, ich spreche für viele Pferdefreunde, wenn ich sagen, dass wir („Offenstall’ler“ hier im Main-Kinzig-Kreis) diese weiße Masse mit ihren Begleiterscheinungen nicht allzu lange genießen können.
Schließlich wird nicht nur die täglich Stallarbeit durch Wasserkanister schleppen, Tränke enteisen, eiskalte Hände, frierende Nasen und den angefrorenen Mist vom Boden in die Schubkarre befördern, erheblich erschwert. Auch auf unsere Ponies wirken sich Schnee und Frost negativ aus.
Was anfangs noch nach ein paar Tagen „faules-Ponyleben-genießen“ aussah, hat sich nun zu einem „Oh-mein-Gott,ich-weiß-nicht-wohin-mit-der-ganzen-Energie-Dasein“ entwickelt.
Hier ein paar Einblicke, wie sich unsere Ponies tagsüber im Schnee beschäftigen…
Irgendwie bin ich mir sicher, auch sie freuen sich, wenn die Sonne bald den Schnee schmelzen und die Frühlingsgefühle kommen lässt.
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8. September 2009 von doubleuranch
Neben etlichen Show-Vorführungen, wie das Reiten im Damensattel, Agility mit Hunden, barockes Reiten oder die Polizeipferde, die zeigten was sie können, fand auch wieder ein Distanzritt statt. Die sogenannte Philippseich-Distanz.
40 Pferde waren genannt, etwas weniger gingen an den Start.
Die erste Zeit um 9 Uhr war uns, nach einer weniger erholsamen Nacht, gesichert. So schossen wir pünktlich los, mit einigen Bucklern im Gepäck.
Das Gelände lag uns sehr gut, viele schöne, trockene Sand-Waldwege, wenig nasse Wiesen, die sich bergauf und bergab schlängeln, wie sonst sooft.
Eine kleine Pause ließ die Ponies etwas Zeit zu verschnaufen und dann gings auch schon weiter. Einige Reiter hatten leider Probleme mit der markierten Strecke und mussten Strafminuten hinnehmen.
Doch trotzdem schafften die meisten die 33 Kilometer in unter 176 Minuten, also in der Leistungsklasse 1.
So auch wir. Nach 144 Minuten erreichten wir das Ziel.
Zusammenfassend kann man sagen, ein gelungener Ritt, bestes Wetter (zur Abwechslung mal wirklich kein Regen), nur der eigene Hänger fehlt eben noch…
http://www.pferdefestival-hessen.de/
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12. Juli 2009 von doubleuranch
Wir sind dem Ziel 39 Kilometer näher gerückt! Bald ist es soweit und Jockis Kilometerzähler zeigt die Zahl 2000 an.
Am Wochenende hat er mal wieder unter Beweis gestellt, dass er mit seinen 25 Jahren noch lange nicht auf die Koppel gehört (ok, heute ist ein Ausruhtag eingeschoben
, was nach knapp 40 km gestern wohl auch mehr als verdient ist).
Im Gegenteil. Auch Nico zeigte sich fast von seiner besten Seite, bis aufs Rumgezappel bei der Voruntersuchung (Ich will loooos und zwar JETZT!) fand er nach 15 Kilometern recht schnell sein Tempo.
Allerdings muss der Schmied nun wieder her, die Eisen sind durch.
Erste Bilder sind auf http://distanzreiter-birstein.de/ zu finden.
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19. Mai 2009 von doubleuranch
NewsUpdate: Seit April ist einiges passiert.
Das Wichtigste: Es wird Sommmmeeer!!!
Die Tage werden länger, die letzten Winterfellreste schwinden, die Ponies dürfen täglich aufs Grüne, die Bäuche werden runder und deswegen gibts nebenbei leichteres Nösi für Nickl & verbessertes Müsli für Jocki.
Klingt alles nach: Jetzt gehts los, wir machen das Gelände unsicher!
Wenn da nicht das aaaber wäre:
Denn Impfung, Entwurmung, Zahnarzttermin für Jocki, Lahmheitssorgen, Studium, Arbeit, Krankheit haben uns in den letzten Wochen gebremst.
Und jetzt noch ein Aber:
Aber das Meiste ist überstanden und mit GPS-Uhr am Arm starten wir jetzt wieder richtig durch und verpassen den Ponies eine schnittige Flitzefigur.
Fotos werden demnächst nachgereicht
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24. April 2009 von doubleuranch
Der erste Ritt ist geschafft. 36 Kilometer rund um die Ronneburg haben wir am letzten Wochenende in 2:50 Minuten hinter uns gebracht.
Leider hat es mal wieder pünktlich zur Abfahrt angefangen zu regnen und es regnete und regnete… und am nächsten Tag hörte es doch wirklich um halb Zehn pünktlich zu unserem Start auf.
Kaum zu glauben, aber wahr, da hätte ich doch glatt die blaue Regenjacke, die nicht zum Outfit passte (denn der Rest ist ja grün) schön weglassen können… naja
das nächste Mal dann!
In gut drei Wochen geht´s dann wieder ins Rennen…
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8. Februar 2009 von doubleuranch
Gar nicht so einfach, sich im Urwald der Gesetze und Vorschriften zurecht zu finden. Ein Besuch auf dem Forstamt brachte Licht ins Dunkel und endlich wissen wir, auf was wir uns berufen können, wenn wir im Wald mal wieder von blutrünstigen Walkern mit ihren Stöcken angefallen werden oder Landrover fahrende Jäger uns Anzeigen bescheren wollen.
Nick nimmts gelassen und macht ein Mittagschläfchen in der Sonne…

Nicki nimmts gelassen
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5. Januar 2009 von doubleuranch
Ein neues Jahr ist angebrochen. Langweilig wird es nicht werden, aber was so genau auf uns zukommen wird – mal sehen. Die Distanz- Termine sind auf jeden Fall schon mal in den jungfräulichen Kalender an der Tür eingetragen.
Läge es nun nur noch an uns die Ponies fit zu machen, doch momentan liegt erst e mol ne Menge Schnee, die Pumpe ist auch eingefroren und das Semester neigt sich dem Ende mit all seinen Freuden und jedoch auch Unanehmlichkeiten – die Prüfungsphase.
Naja, ist das dann mal überstanden, gehts richtig los. Und vielleicht springt ja in unserem Geburtstagsmonat noch ein GPS zur Optimierung des Mucki-Masse-Aufbaus.
Was es sonst noch neues gibt? Der Mistmann rettet uns seit nun bestimmt schon einem halben Jahr immer wieder das Leben, Heu ist auch bestellt und Kraftfutter liegt zur Beschwerung der Hinterachsen meines Autos im Kofferraum…
Außerdem hat der Nickel ein zerfranstes Ohr und scheucht den Jocki immer noch vom Kraftfutter weg, hingegen parkt der (liebevoll gemeint) Senior in ganzer Pracht seiner Länge querachsig auf dem Heu und lässt seinen jungen Freund kein eines Hälmchen zupfen… das soll mal einer verstehen.
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18. November 2008 von doubleuranch
Gebeutelt von grippalen und sonstigen Infekten ist bei uns momentan echt wenig los.
Aber nicht nur das, auch für die FHs ist momentan jede Menge zu tun und dann wird´s auch noch so früh dunkel und kalt ist´s zudem auch noch.
Zzzz… die Ponies langweilts ganz schön und ich hoffe, dass es ab heute wieder bergauf geht.
Werde nachher erstmal eine schöne Runde drehen, sodass ich dem Nickel nachher wieder den Pulli anziehen muss, weil er so nass sein wird – Winterfell eben.
Des weiteren beginnt heute die Einstreu-Phase. Habe gestern ganz schön kratzen müssen bis ich losfahren konnte, um nach 5 Metern wieder anzuhalten… den nicht-abgesenkten Bordstein gleich mal mitgenommen.
Sehr bezeichnend dafür, dass es mit der Sicht noch nicht so war, wie es hätte sein sollen.
Naja, wie gesagt, nachher gehts schön ins Gelände, dann wird eingestreut und die Rotwein-Flasche vom Mistmann vor dem Erfrieren gerettet…
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13. Oktober 2008 von doubleuranch
We went fox hunting…
Zwar ist es in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten verboten echte Füchse zu Pferde zu jagen, doch auch ohne (oder gerade weil) macht die alte Tradition eine Menge Spaß.
Die ca. 15 Kilometer lange Strecke wurde in zwei Feldern geritten, das Springfeld vorne weg, das Galoppfeld hinterher.
In der Galerie könnt ihr sehen, ob wir den „Fuchs“ nach zwei Gläsern Sekt und drei Schnäpsen noch bekommen haben…
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13. September 2008 von doubleuranch
Nun ist es schon September und die Saison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. Aber nicht für uns, denn wir wollen noch einmal richtig durchstarten.
Am morgigen Sonntag findet in Niedernberg die 1.Lindenhof-Distanz über 30km statt und wir machen uns in wenigen Stunden auf den Weg.
Also halte ich mich jetzt nicht mehr länger mit Schreiben auf. Schließlich wollen die Klamotten, das Auto und die Ponies eingepackt werden und da wir ja dieses Jahr besonders viel Glück mit dem Wetter haben, müssen wir auch jetzt wieder Daumen drücken, dass es aufhört zu regnen.
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