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Hier finden sich jetzt immer ein paar mehr Bilder zu den einzelnen Ritten, aber auch zwischen drin werden wir hier den ein oder anderen Schnappschuss einstellen…

Kurz nach Sonnenaufgang futterten unsere Beiden schon die Haferkörner aus den Trögen und eine Stunde später machten wir uns auf den ca. dreiviertelstündigen Weg zur heutigen Rallye der Interessengemeinschaft für Pony- und Pferdesport (www.ippf.de). 

14km, drei Aufgaben und ein Parcours

Dort angekommen durften die Ponies noch ein bisschen Gras nachschieben, bis es um kurz vor Zehn endlich losging. Die Uhr lief, drei Aufgaben standen uns während des Rittes bevor sowie ein kleiner Parcours danach.

Als Achter gestartet, als Erstes im Ziel

Um kurz vor halb Zwölf war es geschafft. Ein Klappersack im Eiltempo, Tennisbälle auf Pylonen und einige Wissensfragen später kamen wir als erstes Team wieder am Vereinsgelände an. Anschließend durften wir auch gleich im Parcours zeigen, wie es um die Pony-Nerven steht: Volleyball zu Pferde, Wasserpistolen-Bierdosen-Schießen und viele andere Spielereien.

Unsere Pferdchen machten sich echt gut – nur der Klappersack will geübt werden… naja, da weiß ich schon, was ich die Woche mache, ein bisschen Schonprogramm gepaart mit Gespenster-Training, denn nächsten Samstag stehen 39 Kilometer an.

Kaum ist der Juni zu Ende, da ist auch schon Schluss mit dem bilderbuchähnlichem Ponyleben: Schlafen, bisschen Bewegung, Koppel, Dösen, Essen, …! Im Juli steht eine Rallye und ein Distanzritt auf dem Plan.

Und wenn man gesehen hat, wie die Jungs gestern über den Platz gefegt sind, fehlen einem die Worte:  Oft war auf den Fotos nur noch eine Staubwolke und das Ende des Schweifes zu sehen…! Hamma!

Tja, momentan sind unsere Aktivitäten was den guten Pferdesport angeht, ganz schön runtergeschraubt…

Die Lernerei bleibt nicht aus und erschöpft die zeitlichen Resourcen. Kann man nichts machen, wenigstens die Ponys freuts, die füllen ihre Bäuche mit grünem Gras und lassen sich ab und an mal zu einem Galopp plus Freudenbuckler ermuntern.

Aber bald gehts wieder los, im Juli siehts doch schon wieder besser aus. Wir starten wahrscheinlich mit einer 20 Kilometer-Ralley, so zum Warmwerden, gefolgt von dem ein oder anderen längeren Ritt, wenn die Pferdchen wieder fit und athetisch zu ihrer alten Form gefunden haben :-)

Wunderbares Wetter, gelb blühende Rapsfelder, beste Bodenverhältnisse und zwei absolut durchgeknallte Ponies = ?

Na, logo, die kleinen verrückten „Hektiker“ (O-Ton Tierärztin) habens geschafft und all ihre langbeinigen Konkurrenten abgehängt! Der erste Sieg des neuen Distanzgespannes Jocki und Nico…

 

Kleines Fotoshooting am Tag danach

Um Neun sind wir als erste gestarten und just zwei Stunden und zehn Minuten später lagen die 30 Kilometer hinter uns. Tja, in der Pause hat die Tierärztin noch gelacht, als wir ihr zuriefen „bis gleich“…

 

 

 Beim Zieleinlauf!

 Müüüde Ponies…

 

 

 

 

 

 

Matsch? Matsch? – Nööö… unwesentlich.

Geschafft!

Standen doch plötzlich einige potentielle Hindernisse im Weg… So musste ich am Donnerstag beim letzten Warm-Up-Ritt feststellen, dass mein Pferd hinten nicht ganz klar läuft. Kann doch nicht sein, denke ich mir, der hat nie was und jetzt zwei Tage vorher das. Nichts ist dick, alles ist warm. An allen Füßen… interessant, aber leider kein guter Indikator für die Laien-Diagnose. Hmm. Erste Zweifel. Mehrere Bekannte müssen herhalten um die Lage zu beurteilen, Ergebnis kaum merklich tickt er auf den ersten Metern.

Dann der Anruf, hat sich meine Mitstreiterin doch den Zeh beim Schwimmen! gebrochen. Treten jetzt alle Merkwürdigkeiten ein, um uns vom Reiten abzuhalten? 

Freitag 16:30 Uhr. Wir entschließen uns zu fahren. Kaum ist das VW-Bussi fertig gepackt, schließlich nächtigen wir ja vor Ort – setzt der Dauerregen ein. Einige Stunden später, nach Hängerfahrt, Pferde aufs Paddock schmeißen, ausräumen, Bettchen zurecht machen und vielen, vielen Litern Regen im Genick hört´s gegen 21 Uhr auf. Grumel. Einen Tee später geht´s ins Bett… 

trotz Schlafsack war´s sau kalt. Bis zu den Nasen im Maxicosi, war die Nacht um Sieben auch schon wieder vorbei. Motto des Tages: Besseres Wetter – bessre Laune!

Um Viertel nach Neun ging´s für uns los und die Bilder des Rittes wreden bald folgen! Bei bestem Wetter kämpften sich die Ponies durch den tiefen Matsch und nach dreieinhalb Stunden durch die wunderbare Landschaft rund um die Ronneburg liefen wir in top Zustand im Ziel ein! 

 

Distanzreiten

Manch einer wird sich jetzt bestimmt fragen: „Was ist denn das? Tanzreiten??“

Wie oft habe ich das schon zu Ohren bekommen und die Antwort bleibt immer die gleich: „Nein, es heißt Distanzreiten und beschreibt eine Art Marathon zu Pferd.“

 Für viele ist das kaum vorstellbar, immehin dreht sich doch sonst alles nur um Dressur, Springen und Voltigieren. Aber es gibt eben auch noch andere Disziplinen. Ähnlich wie der Mensch beim Marathon muss auch das Pferd eine längere Strecke (bis zu 160km) absolvieren. Und da bekanntlich jeder einmal klein anfängt und zudem die lange Strecke auch nicht jedermanns Sache ist, werden die Ritte in verschiedenen Längen angeboten.

Wir starten am nächsten Samstag zu einer Streckenlänge von 36km, was als Einführungsritt bezeichnet wird. Verglichen mit den eben genannten 160km klingt das natürlich wie ein Katzensprung, allerdings greift auch diese Distanz regelmäßiges Training voraus. Die Ponies der Double-U-Ranch bringen dazu verschiedenste Voraussetzungen mit. So ist Nico, der 12jährige Hafi dem 24jährigen Fjordi Jocki im Tempo oft eine Nasenlänge voraus, bringt aber noch nicht die gebotene Erfahrung auf der gesamten Strecke mit. Folglich ergibt sich daraus ein gutes Zusammenspiel der Charaktere, das uns bei jedem Ausritt einen riesen Spaß bereitet.

Wir freuen uns schon jetzt auf das kommende Wochenende und werden euch über hoffentlich einkehrende Erfolge auf dem Laufenden halten. Und jetzt: Daumen drücken für gutes Wetter! :)

so, nächste Woche ist es also wieder so weit und unser erster Ritt rund um die Ronneburg steht an! Mal sehen, wie sich die Ponies und vorallem wir… uns die 36 Kilometer schlagen.

Die Ponies

Fjordi Jocki & Hafi Nico

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